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Digitaler Türspion Test

Recht früh beginnt die Zeit der Eltern, in der sie dem Nachwuchs einbläuen, unter keinen Umständen Fremden die Tür zu öffnen. Doch die Neugier der Kinder liegt in der Natur und so öffnen viele gedankenversunken und gutgläubig die Tür. Ist es nur die Oma, die zum Besuch kommt, ist Freude angesagt. Doch was, wenn nicht? Der folgende Artikel soll sich mit digitalen Türspionen auseinandersetzen, damit Ihre Sicherheit und die Ihrer Familienangehörigen gewahrt werden kann.

Was ist ein digitaler Türspion und wo liegen die Vorteile?

Der Name erscheint recht selbsterklärend, dennoch ist zum System einiges zu sagen. Im Grunde genommen besteht ein Set zur Aufrüstung der eigenen Haus- oder Wohnungstür aus zwei Modulen – der Kamera, die als Spion fungiert und einem Bildschirm. In manchen Fällen werden diese zwei Komponente auch zusammengefasst, was allerdings ein wenig unflexibler ist, da so das Display relativ hoch angebracht werden muss. Lästiges Augenabdrücken an der Innenseite der Tür ersparen Sie sich aber in jedem Fall und auch Ihrem Nachwuchs erleichtern Sie so die Welt.

Funktionsweise im Detail

Die Funktion eines digitalen Türspiones ist recht einfach erklärt. Vergleichbar ist das Ganze mit einer Webcam. Der digitale Türspion fungiert als Kamera und überträgt das Geschehen direkt auf einen Monitor, was über Funk oder via Kabel erfolgen kann. Die Einrichtung ist simpel und auch der Einbau stellt keine Herausforderung dar, da alle benötigten Komponente n meist beiliegen. Lediglich ein Loch muss in die Tür gebohrt werden, in welches dann das Kameramodul eingefasst wird.

Der Große Digitaler Türspion Test

Da der Markt recht unübersichtlich ist und jeder mit Werbeversprechen lockt, hier nun fünf Modelle im Detail. Dabei wird auch das alltagstauglichste Modell identifiziert, welches als Testsieger hervorgeht. Doch der Reihe nach.

Sieger des Tests – ALPHAGO

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Reichweitebis 50 Meter (tragbarer Monitor!)
Bildqualitätklares Bild, sowohl Tagsüber als auch Nachts
BildwinkelBlickwinkel 90° vertikal, 120° horizontal
ExtrasTüröffner Funktion

Mit dem ALP-403 von ALPHAGO bringt der Hersteller ein Gerät auf den Markt, das hohen Bedienkomfort und Funktionalität vereint. Auch dieses Produkt besteht aus zwei Komponenten, die allerdings am freisten aus den im Test behandelten Produkten verwendet werden können. Durch den Einsatz einer Funktechnologie werden Ihnen lästige Kabel komplett erspart. Das Empfangsteil erinnert ein wenig an ein Smartphone und ist dementsprechend intuitiv zu bedienen. Besonders hervorzuheben ist die Gegensprechfunktion, die es Ihnen ermöglicht, mit dem Besucher direkten Kontakt aufzunehmen. Auch die automatisierte Aufnahme eines Fotos und dessen Speicherung ist möglich. Einfach und genial – die Nachtsichtfunktion, die es auch bei Dunkelheit erlaubt, Besucher bis zu 2m Entfernung zu identifizieren. Saft bekommt das Gadget über die mitgelieferten Akkus, für den Bildschirm wird ein Ladekabel mitgeliefert.

Der Zweitplatzierte – GSM-One

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KlingeltöneVerschiedene Klingeltöne auswählbar
BewegungserkennungAutomatisch
ExtrasFlexible Bedienungshöhe

Besonders raffiniert und damit weit vorn im Vergleichstest behauptet sich der DRH-115-S2 von GSM-One. Er verfügt über viele Bedienelemente und deckt damit auch ein großes Funktionsspektrum ab. Fünf Tasten und ein großer Bildschirm decken den alltäglichen Bedarf ab und garantieren so Sicherheit auf einem hohen Maß. Der Bewegungsmelder erkennt selbst kleinste Objekte und schaltet das Display automatisch ein. Bei Bedarf können auch bei dem Erkennen einer Bewegung Bilder oder Videosequenzen aufgezeichnet werden – ein idealer Einbruchsschutz. in Silber gehalten, kombiniert der Spion Modernität und einen dezenten Auftritt. Durch die flexible Befestigungshöhe ist auch die Nutzung durch einen Senioren oder gar ein Kind problemlos möglich – sie müssen nur kurz instruiert werden und schon geht es los.

eumig – einfach und intuitiv mit kleinen Schwächen

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Automatische Abschaltungnach 10 Sekunden
Bildwinkel110°
Türstärke40 - 70 mm
BesonderheitenKann in bestehendes Loch eines Türspions montiert werden

Der digitale Türspion von eumig präsentiert sich in seinem Grundaufbau recht ähnlich zum letzten Produkt von MAKA. Auch er wird mit handelsüblichen Batterien betrieben und bietet mit seinem 3,5 Zoll großen Display ausreichend Platz zur Identifizierung. Die Montage ist ebenso simpel. Lediglich der Einschaltknopf könnte größer ausfallen. Und auch das nicht ganz so wertig verarbeitete Kunststoffgehäuse hinterlässt – wie beim ersten Produkt auch – einen faden Beigeschmack und mindert die Begeisterung. Der Blickwinkel fällt mit 110° weder besonders groß oder klein aus und positioniert den Spion im Endeffekt im Mittelfeld. Mit einem Anschaffungspreis von 99 Euro ist das Produkt aber auch nicht besonders teuer.

MAKA – simpel und effektiv

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Automatisches Abschaltennach 10 Sekunden
Bildwinkel110°
Türstärke43 - 70 mm
Farbbildja

Der digitale Türspion von HAKA ist recht simpel und leicht verständlich aufgebaut. Im Wesentlichen besteht er aus einem recht kleinen Kameramodul und einem Bildschirm. Auch wenn das Modul recht unscheinbar wirkt, so lässt die Bildqualität doch keine Wünsche offen. Personen sind eindeutig zu identifizieren und auf dem Display werden die übertragenen Bilder ausreichend scharf dargestellt. Saft bekommt das ganze System über zwei handelsübliche Batterien. Da das Spion-Segment mit einem handelsüblichen Klinkenstecker-Kabel verbunden wird, steht auch einer Verlängerung des selbigen nichts im Wege. Einen faden Beigeschmack hinterlässt die Verarbeitungsqualität des Bildschirms, der durch den Einsatz von Plastik an Wertigkeit verliert.